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Für alle Verleger, die überlegen, ob sich eine Veröffentlichung als eBook lohnt:
Ich habe meine Bücher vor drei Monaten auf dem Kindle veröffentlicht und vor sechs Wochen als iBook.
Bereits jetzt haben die eBook-Verkäufe die Taschenbuch-Verkäufe der letzten zwei Jahre überholt.
Also eBook – ja oder nein? Ja. Definitiv.
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So gelesen auf einem Warnschild in einer öffentlichen Bibliothek.
Dabei fiel mir ein, dass ich nur zwei Filme kenne, die auf dem Niveau des Buches sind:
Von Mäusen und Menschen (J. Steinbeck) mit Gary Sinise und John Malkovich
und
The Ghost (R. Harris) mit Ewan McGregor
Kennt jemand noch andere gute Verfilmungen. Bei denen man sogar sagen kann: Der Film ist genauso gut, als hättest du das Buch gelesen?
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Wie eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Selfpublishern und etablierten Verlagen aussehen kann, zeigt der Vortrag von Scott Sigler auf der Tools of Change – Konferenz 2010:
Hier ist eine Kurzzusammenfassung das Inhalt für alle, die mit seinem Ostküstendialekt Schwierigkeiten haben:
Scott Sigler begann 2005 damit, seine Romane und Kurzgeschichten per Podcast zu veröffentlichen – ungekürzt, vollständig und kostenlos. Zu dem Zeitpunkt war keins seiner Bücher auf Papier erhältlich.
Durch sein regelmäßiges Erscheinen wurde der Podcast bekannt und hatte bald einige Tausend Abonnenten. Im Abspann erhielten die Hörer den Hinweis auf die eBooks oder Taschenbücher – entweder direkt bei Sigler zu bestellen oder bei Amazon.
Innerhalb kürzester Zeit standen seine Bücher bei Amazon.com auf Platz Eins der Bestseller im Bereich Sci-Fi oder den Platz Zwei im
Bereich Bücher (hinter Harry Potter). Erst dann wurden Verlage auf ihn aufmerksam. Schließlich bot ihm Crown Publishing einen 5-Bücher-Vertrag an, den Sigler akzeptierte, Allerdings war der Verlag nur an seinen Thrillern interessiert. Deshalb behielt er sich das Recht vor, The Rookie (so etwas wie Harry Potter, nur ohne Magie und Zauberstab aber mit Sport und Aliens) selbst herauszubringen. Die Hardcoverausgabe konnte auf seiner Website vorbestellt werden. Mit dem Kapital aus den Vorbestellungen wurde die erste Auflage gedruckt, die mittlerweile ausverkauft sein dürfte. Dabei handelte es sich um dreitausend Exemplare – für einen Verlag noch nicht wirklich rentabel. Für Sigler selbst schon, da er an diesem Projekt um die vierzig Prozent des Umsatzes als Gewinn herausbekommt.
Die Zusammenarbeit mit einem Verlag bringt ihm also die Sicherheit eines geregelten Einkommens plus der enormen Verbreitung seiner Thriller durch die Reichweite von Crown Publishing, gleichzeitig ermöglicht ihm das Selfpublishing ein Projekt, dass beim Verlag nicht realisiert worden wäre – damit haben beide Seiten gewonnen.
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