Wozu braucht man das V?

Vogel könnte man ja Fogel schreiben und nerven nerfen.

Brauche Argumente, um Sohnemann zu überzeugen.  Hilfreiche Tipps bitte in die Kommentare.

Veröffentlicht in Ansichtssachen, Schreiben
3 Kommentare zu “Wozu braucht man das V?
  1. betty berger (@betty_2910) sagt:

    Falls Sohnemann anglophil veranlagt ist könnte man ihn als erste Maßnahme auf den im Englischen sehr viel größeren Unterschied hinweisen. Dort ist das ‚v‘ naher am ‚w‘ welches seinerseits deutlich ein Dabbel-U ist. Nun könnte man ja sagen, ja, aber, was hat das denn mit dem Deutsch zu tun? Ach ich weiß nicht … ob hier so fiele Gevallen an der Fase und den Fassalen vinden würden, die im Gevecht möglicherweise den Wasservall heranstürzen würden, fielleicht geblendet fon vunkelnder Gischt…
    Möglich vär’s ja.
    Vluchtartig ferlasse ich jetzt diese Seite.

  2. Tja, das Sprache nicht wie Mathematik einer Logik folgt, ist das schwer.
    Eigentlich bräuchte man das V nicht. Vogel und Vater könnte man Fogel und Fater schreiben, die Vase erhält ein W und schreibt sich Wase.
    Doch genau das ist das Spannende am V. Es hat zwei Aussprachmöglichkeiten. Und damit kann ein und dasselbe Wort auch regional unterschiedlich gesprochen werden wie z.B. Viktor. In manchen Regionen wie Fiktor in anderen wie Wiktor gesprochen. Ein und derselbe Wortstamm kann je nach Begriff in der Aussprache wechseln wie beim erwähnten nerven als nerfen, in nervös aber wie nerwös.
    Damit hat das V eine Freiheit, wie kein anderer Buchstabe. Wäre doch schade drum, oder?
    Keine Ahnung ob das ein Argument sein kann. Genau solche Freiheiten machen natürlich Schülern das Leben schwer.
    Aber je vielfältiger die Sprache, um so genauer kann ich genau das ausdrücken, was ich meine.

    Und nun wünsche ich noch viele hilfreiche Antworten

    Rosemarie

  3. Die antwort ist aus meiner sicht: Das „v“ ist eine schreibuariante für das „u“, um mehr unterscheidungen in der wortkreation zu ermöglichen. Ich beschäftige mich mit den sprachwurzeln und habe herausgefunden, daß das „v“ dem „u“ gleich ist — man kann ein „u“ statt des „v“ sprechen. Aus der „vase“ wird dann die „uase“ — „ua“ steht für „sich aufdrängen“, was ja das ziel einer uase ist, sich mit ihrer pracht aufzudrängen.

    Ich habe auch herausgefunden, daß man großschreibung nicht braucht. Die gebrüder Grimm haben ihre werke in kleinschreibweise ueerfaßt, und niemanden störte es.

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