Lesetipp: Susanne Gerdom – Das gefrorene Lachen

Dem kleinen Königreich Almay geht es gut. Alle sind zufrieden, froh und glücklich. Außer Pippa, der Tochter des Hofzauberers vielleicht; der Prinz bringt ihr etwas zu wenig Interesse entgegen.

Leider hat sich Laurentio, der etwas zerstreute Hofzauberer, auf seinem Karriereweg einen Feind gemacht. Und das rächt sich, als Ostwind vor der Tür steht und ein Zaubererduell fordert, bei dem einiges schief geht. Von einer Sekunde auf die andere ist nichts mehr, wie es war, und Pippa nebst den übrigen Schlossbewohnern bleibt nur noch das vage Gefühl, dass etwas nicht stimmt.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Ein wenig erinnerte mich die Art der Geschichte an „Howl’s Castle“ (besser bekannt als „Das wandelnde Schloss“) und seine Fortsetzungen von Diana Wynne Jones, eine Serie, die ich auch sehr gern gelesen habe.

Eine zweite Besonderheit ist die Sprache, die Susanne Gerdom verwendet. Erblinden liest man öfters, wenn es zu hell wird, aber ertauben, wenn es zu laut wird? Solche wunderschöne Wortmalerei findet man heute nicht sehr oft, desto mehr hat es mich gefreut, über so ein Juwel zu stolpern.

Also, ich kann das erfrorene Lachen uneingeschränkt empfehlen. Viel Spaß beim Lesen!

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

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