Lesetipp! Denn im Vollrausch einen Gangster in der Kühlzelle vergessen, kann jedem Mal passieren.

Da ich mich als Autor skurriler Geschichten selbst für Bücher begeistere, die mit den Unwägbarkeiten des Lebens auf unorthodoxe Weise umgehen, empfahl mir ein Kollege den Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg. Und ich muss sagen, es ist ein fabelhaftes Buch!

Der schwarze Humor blitzt nicht nur stellenweise durch, sondern schwächelt auf keiner Seite – ohne dabei unrealistisch zu werden. Denn sein wir ehrlich: im Vollrausch einen Gangster in der Kühlzelle vergessen, das kann jedem Mal passieren.
Ein wenig erinnert mit der Aufbau an Forrest Gump – nur nicht ganz so melancholisch. Schließlich ist Allan Karlson kein Dummkopf, sondern schlicht und einfach politisch und religiös völlig desinteressiert. Das einzige, was ihm wirklich Spaß macht (und was er kann) ist es, Dinge in die Luft zu sprengen. Und dafür hat er im Lauf der Geschichte (seiner eigenen und der der Menschheit) mehr als genug Gelegenheit.

Und so führt eins zum anderen und zum Schluss steht Allan in Pantoffeln mit einem Elefanten, mehreren Kleinkriminellen, einem resignierten Polizeikommisar und einem Koffer mit fünfzig Millionen Kronen da – und ihm fällt sicher etwas ein, was die Situation löst und den Leser bestens unterhält.

Alles in Allem: eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

Veröffentlicht in Krimis mit Humor, Lesen Getagged mit: , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*