Kreativität schlägt Bildung

Wozu ist Bildung da? Nun, in der Schule werden den Kindern Fakten und Algorithmen eingebläut, die sie nach Möglichkeit befähigen sollen, Probleme, die auf sie zukommen, durch die Anwendung bekannten Wissens zu lösen.

Das Haken dabei ist, das dieses System nur funktioniert, so lange es jemanden gab, der das aktuelle Problem – oder zumindest ein ähnliches – schon einmal gelöst hat. Und wie hat dieser Teufelskerl seine Lösung gefunden? Bestimmt nicht durch seine Bildung – denn wer neue Wege geht, kann sich nicht auf altes Wissen verlassen.

Hier schlägt Kreativität die Bildung – und deshalb ist es überlebenswichtig in uns und unseren Kindern das Feuer der Kreativität immer am brennen zu halten.

Eines Tages wird es uns das Leben retten.

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

Veröffentlicht in Ansichtssachen Getagged mit: ,
5 Kommentare zu “Kreativität schlägt Bildung
  1. Frauke sagt:

    Sehr gut 🙂

    Aber Bildung ist auch wichtig, so lange sie nicht den Anspruch hat, das Allheilmittel für alles zu sein. Wir müssen wissen woher wir kommen und was gerade ist oder früher war, damit wir unseren Werkzeugkasten kreativer Ideen weiter bestücken können.

  2. Jo sagt:

    Ich bin bei den Aussagen voll und ganz bei Dir. Kreativität ist eine der Hauptquellen für viele Problemlösungen. Gerade in der Mathematik zeigt sich sehr oft, dass es nicht nur einen Weg zum Ziel gibt. Trotzdem darf man nicht vergessen, das viele Lösungen durch Trail & Error entstehen und der Fähigkeit des Nachahmens. Es wäre doch furchtbar, wenn wir tatsächlich für jedes Problem einen ganz neue Lösung finden müssten. Wie sehe dann unsere Entwicklung aus? Jungtiere in der Natur lernen hauptsächlich durch Nachahmen. Aus meiner Sicht kommt es auf die Mischung an. Gelerntes zu verändern, umzugestalten und zu nutzen, um neue Möglichkeiten zu finden. Das ist das, was Kreativität ebenfalls ausmacht.

  3. Marc sagt:

    Als schreibender Mensch solltest du aber wissen, dass es keine Geschcihten gibt, die es nicht schon mal gab. Und wie werden „neue“ Geschichten erzählt oder geschrieben? Ganz einfach, man ist kreativ und würfelt sie neu zusammen. Oha, was würfelt man denn neu zusammen? Doch wohl das, was schon vorher da war. Oder nicht? 😉
    Der langen Rede kurzer Sinn: Ohne „altes“ Wissen wird es kaum Kreativität geben. Und obwohl Kreativität mit „Erschaffen“ zu tun hat, kann der Mensch nicht aus Nichts schöpfen. Er muss zwangsläufig auf dem aufbauen, was schon da war. Weil er aber in der Lage ist, das was schon da war neu zu interpretieren, neu zusammenzusetzen oder anzuordnen, ist er auch in der Lage, „neues“ zu „erschaffen“. Oder Wege und Dinge zu entdecken, auf die vorher noch niemand kam.

    • Bildung läuft aber oft leider nur darauf hinaus, den Schülern Regeln beizubringen, mit denen sich bestimmte Probleme lösen lassen. Weicht ein Problem etwas vom Standard ab, dann helfen diese Regeln nicht – und ohne Kreativität stehen die Schüler ohne Lösung da… (Ich hatte dabei das finden von Nullstellen in mathematischen Funktionen im Hinterkopf. Bei einer unbekannten Variablen gibt es haufenweise Lösungsvorschriften, bei zwei unbekannten sagte der Prof dann immer: Da müssen sie probieren.)

  4. rollinger sagt:

    Leute die sich für gebildet halten, haben oft nur Dinge auswendig gelernt. Den Duden, Hauptstädte. So sinnlos, diese Pfeifen.
    Gerne werden solche Menschen Lehrer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*