Kuckt mal, ich bin nackig! Sex sells auch für Autoren?

Kurze Antwort: Nein.

Zumindest nicht bei mir. Bei all den nackten Tatsachen, die einem auf die Augen gedrückt werden, stellt sich doch mittlerweile ein Gewöhnungs- oder besser: Ignoranzeffekt ein.

Für die Tatsache, dass trotzdem Sex an jeder Ecke zu finden ist, habe ich eine neue, sagenhafte Theorie entwickelt:
1. Wer Sex hat, genießt und schweigt.
2. Wer keinen hat, redet drüber.

Mangel an Sex. So einfach. Das erklärt die Unmengen an Pornographie, Pseudoerotik, Sexskandalen und Enthüllungen, die unsere Medien überschwemmen.

Nennt mich altmodisch, aber eine echte Story mit unvorhergesehenen Wendungen, Überraschungen, Tiefgang und Humor ist mir lieber als ein zweihundertseitiger Exkurs über verschiedene Körperöffnungen und -säfte nah an oder weit hinter der Ekelgrenze.

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

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2 Kommentare zu “Kuckt mal, ich bin nackig! Sex sells auch für Autoren?
  1. „oversexed and underfucked“ nennen die Amerikaner das Phänomen.

  2. Dem Gewöhnungseffekt beziehungsweise Übersättigungsgefühl kann ich folgen.

    Doch ist alles eine Frage der Darstellung.

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