Montagsfrage: Liest du Leseproben?

Die Montagsfrage von Paperthin.de lautet diesmal: Liest du Leseproben?

Die Antwort lautet: Ja, definitiv. Eine Leseprobe zeigt mir viel besser als der Klappentext oder die Lesermeinungen anderer, ob ein Buch wirklich für mich geeignet ist. Wobei ein guter Klappentext und entsprechende Rezensionen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ich mir die Leseprobe überhaupt ansehe.

Vor allem wenn ich Sachbücher suche, lade ich mir die Leseproben aller in Frage kommenden Titel auf den Kindle und prüfe, welches davon geeignet ist. Das entspricht ungefähr meinem Verhalten in einer klassischen Buchhandlung – interessant aussehendes Buch in die Hand nehmen, ein paar Absätze darin lesen und feststellen, ob es etwas für mich ist.

Auf diese Art kann ich viele unbekannte und neue Bücher kennenlernen und habe dabei schon einige Perlen entdeckt.

 

 

 

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

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2 Kommentare zu “Montagsfrage: Liest du Leseproben?
  1. Ich lese grundsätzlich Leseproben. Ich finde Leser blöd, die meine Bücher kaufen, anlesen, feststellen, dass sie sich vergriffen haben, und sie wieder zurückgeben. Dafür sind die Leseproben doch schließlich da.

    Viel Glück übrigens mit Deinen Veröffentlichungen.

  2. datmomolein sagt:

    Hah, genau… Wir scheinen ja komplett in der Minderheit zu sein, sehe ich mir so die Antworten bei Paperthin an… Ich finde die sind de beste Erfindung überhaupt… und da kannte ich die „analoge“ Form noch gar nicht, ist mir zumindest nie untergekommen… Dabei geh ich oft und gern in Buchladen, mein Geldbeutel streikt allerdings oft… Aber gerade seid ebooks und der eigentlich tollen independent Szene ist eine Leseprobe für mich wie eine Visitenkarte für ein Buch… Klar kenne ich nicht die ganz e Story, aber ich kann Schreibstil und Art abschätzen. Die Geschichte kann sich natürlich ganz anders entwickeln, aber das ist ja der Spass am lesen… Trotzdem Leseproben sind für mich beste ebook-Werbung… Und gefällt es mir, ist es schwups, meins….

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