Kostenlos heißt am Ende auf Kosten aller Autoren

Ich bin auf Michael Modlers Blog ebooks-autoren.de auf einen Artikel gestoßen, der interessant ist für alle, die mit dem Gedanken spielen, die Gratistage von KDP-Select zu nutzen.

Kostenlos heißt am Ende auf Kosten aller Autoren

Ein Fazit, dem ich vollkommen zustimmen kann.

Eine witzige Annäherung an das Thema hat der Comic-Zeichner Ruthe (bekannt durch Shit Happens) auf Youtube veröffentlicht:

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

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3 Kommentare zu “Kostenlos heißt am Ende auf Kosten aller Autoren
  1. Ich hingegen halte das für Unsinn. Es klingt logisch, ja, ist aber durch nichts belegt. In Amerika, wo die Möglichkeit schon länger besteht gibt es diese Diskussion ebenfalls schon länger und siehe da – nichts von der ganzen Schwarzmalerei ist bisher wahr geworden.

  2. Christian Sidjani sagt:

    Ein Freund von mir sprach letztens davon, er verspüre als Konsument heutzutage das Bedürfnis, den Schöpfern (von Büchern, Musik etc.) auch etwas zurück zu geben, sprich für ihre Leistung zu bezahlen. Dies mag nur eine Haltung unter vielen sein, aber sie existiert, sprich (als Beispiel): unter 1.000 Gratis-Downloadern mögen welche dabei sein, die genau so denken, vielleicht 1 Prozent, also 10. Und für diese 10 schreiben, das tue ich gern. Dass viele andere sogenannte „Sammler“ darunter sind oder welche, die Bücher „raubkopieren“, das muss man überall akzeptieren, nicht nur bei KDP-Select. Dort tritt es nur verstärkt zum Vorschein, weil es viel zu viele unbekannte Autoren gibt, die das Angebot der 5 Tage verlockend finden und sich gerne in der Bestseller-Liste sehen möchten. Ich gebe zu, am Anfang gehörte ich dazu, einfach weil ich nach dem „Trial and Error“-Verfahren vorgehe. Ich lese jetzt seit über einem Monat zwar viele Ratgeber und Blogs wie den deinen und auch von Michael Modler (war mir bekannt vor deinem Tweet), aber es obliegt letztendlich doch mir, was ich ausprobiere. Wie ich auch auf meinem Blog schrieb (den noch keiner liest, weil ich unbekannt bin): bei Amazon zu sein ist Segen und Fluch zugleich. Und so ist es vor allem mit den Gratis-Aktionen. Denn es stimmt, wenn viel runtergeladen wird, aber nur sehr wenig zurück kommt (oder nur sehr schlechtes), dann fühlt es sich so an, als seien meine Geschichten nichts wert. Ein wirklich zwei-schneidiges Schwert, dessen gesamtes Ausmaß aber der Blog-Eintrag von Michael Modler, wie ich finde, nicht erfasst.

    • Weil Feedback sehr wichtig ist, möchte ich es Lesern natürlich auch leicht machen, es mir zu geben – deshalb gibt es hier auch kostenlose Rezensionsexemplare. Das ist so ähnlich wie eine Gratisaktion bei Amazon – nur das ich mir explizit ein Feedback sichere. Das Problem ist nur, wenn man alles kostenlos verschleudert und nichts zurückbekommt – dann verbrennt man sich selbst.

      Seth Godin hat einen sehr interessanten Artikel darüber geschrieben, den ich in dem Post Wann sich FREE bezahlt macht – und wann nicht. zusammengefasst habe. Dort ist auch ein Video von Amanda Palmer verlinkt, die von den „1 Prozent“ ihrer Fans lebt, die das Bedürfnis haben, ihr etwas zurückzugeben.

1 Pings/Trackbacks für "Kostenlos heißt am Ende auf Kosten aller Autoren"
  1. […] meinen Beitrag “Kostenlos heißt am Ende auf Kosten aller Autoren” erhielt ich unter anderem die Antwort: Danke, ich werde jetzt noch viel mehr kostenlos machen. […]

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