Zur Strafe ein Buch

Die Idee des Richters Christoph Mangelsdorf, bei bestimmten Delikten im Bereich Jugendkriminalität statt Arbeitsstunden die Lektüre eines Buchs anzuordnen, führt bei den Tätern wohl eher dazu, sich mit ihren Taten und sich selbst auseinander zu setzen. Die Arbeit mit dem eigenen Kopf dürfte dabei nachhaltiger wirken einfach nur Zeit bei irgendeiner Maßnahme abzureißen, da sich die Verurteilten intensiv mit dem Text beschäftigen müssen, um eine Zusammenfassung zu schreiben und Fragen zu beantworten.

Das Interview mit Christoph Mangelsdorf auf Spiegel Online gibt es hier: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,690802,00.html

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

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