Peter S. Beagle – Das letzte Einhorn

Im Rahmen seiner Hobbit Presse veröffentlichte Klett-Cotta kürzlich
eine Reihe hervorragender Fantasyromane. Der bekannteste unter ihnen dürfte „Das letzte Einhorn“, der einzige große Erfolg von Peter S.
Beagle. Obwohl schon 1968 erschienen, hat dieses Buch doch die zeitlose Eleganz eines großen Märchens, die es auch dreißig Jahre später noch zu einem Leseereigniss macht.
Erzählt wird die Geschichte eines Einhorn, das auf der Suche nach seinen Artgenossen ist und dabei auf einen Zauberer trifft, der ein wahrer Zauberer werden möchte und eine Frau, die bereits all ihre Träume verloren hat. Alle drei finden ihr Ziel, als sie das Schloß des Königs Haggard betreten, dessen roter Stier alle Einhörner ins Meer trieb, wo sie jedesmal bei Flut nur zum Vergnügen des Königs an den Strand kommen.
Die Befreiung wird nicht einfach, denn das letzte freie Einhorn ist nun in ein Mädchen verwandelt und vergißt mit jedem Tag Menschsein mehr und mehr ihre Vergangenheit. So wird die Rettung der Artgenossen ein Kampf mit dem eigenen Ich. Schließlich könnte man Mensch bleiben und sich in den ebenfalls vorhandenen Prinzen verlieben. Sollen die Einhörner auf ewig gefangen bleiben?

Dieses Buch kann man mehrmals lesen (und es wird jedesmal besser). Genau richtig für jeden, der wieder mal in die Phantasie abtauchen will.

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

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