Antoine de Saint-Exupéry – Der kleine Prinz

Die Geschichte ist wirklich schnell erzählt: ein abgestürzter Pilot trifft mitten in der Wüste auf einen kleinen Jungen, der ihm von seiner Heimat erzählt, von seiner Reise über die Planeten, von den seltsamen Menschen und Tieren, die er getroffen hat, von den Dingen, die diese tun oder auch nicht.

Und doch bewegt diese unscheinbare Geschichte seit Jahrzehnten die Gemüter der Leser. So kurze Wahrheiten, wie „man sieht nur mit dem Herzen gut“ und die Schlußfolgerung „Die großen Leute kaufen alles. Aber Freunde kann man nicht kaufen. Deshalb haben sie keine Freunde“, haken sich seitdem in der hintersten Ecke des Bewußtseins fest und tauchen gelegentlich in Gesprächen oder in nachdenklichen Minuten wieder auf. Obwohl – gerade die einfache Sprache und die Illustrationen des Autors, der alles andere als ein Maler war, machen den kleinen Prinzen so kindlich perfekt, daß jeder, der seine Geschichte liest, den kleinen Mann neben sich zu sehen scheint, ihm zuhört und ihn versteht.

Das ist es wohl, warum diese Geschichte ein ewiger Klassiker bleiben
wird.

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

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4 Kommentare zu “Antoine de Saint-Exupéry – Der kleine Prinz
  1. … Der Kleine Prinz. Weltweit 1000-faCH gesucht. Obwohl eigener Nachbar physisch näher wäre und doch oft unbekannt bleibt …

  2. Danke für die Erinnerung an diesen kleinen Schatz! Ich habe gerade „Worte wie Sterne“ hervorgekramt, in dem die schönsten Zitate aus St. Exupérys Werken enthalten sind. Der Mann hat sich viele Gedanken gemacht…! Gerade angesprungen hat mich dieses – ist sicher nicht jedermanns Sache, aber was soll’s: „Ich sage dir: es gibt keine göttliche Amnestie; die dir das Werden erspart. Du möchtest sein: Du wirst nur in Gott sein. Er wird dich in seine Scheune einbringen, nachdem du langsam durch deine Handlungen geworden und geknetet sein wirst; denn der Mensch braucht lang zum Geborenwerden. (aus Stadt in der Wüste). Grüsse aus der Schweiz!

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