John Steinbeck – Von Mäusen und Menschen

Einen wirklich bewegenden Klassiker möchte ich den potentiellen Lesern heute ans Herz legen.

Der Roman erzählt die Geschichte von zwei Wanderarbeitern, die in den dreißiger Jahren durch den Süden der USA von Farm zu Farm trampen und sich mit Hilfsarbeiten ihren Lebensunterhalt verdienen. Dabei träumen Georg und der geistig zurückgebliebene Lennie davon, eines Tages ihre eigene Farm zu haben, eine ganz kleine nur, die ausreicht, um den beiden ihr Leben zu sichern. Eisern sparen sie jeden verdienten Dollar und stehen kurz vor ihrem Ziel, als sie auf einer neue Farm ankommen. Dort treffen sie auf einen eifersüchtigen Vorarbeiter, seine vernachlässigte Frau und einen Krüppel, der sich gern als dritter im Bunde mit einer eigenen Farm selbständig machen würde, statt als unnützes Faktotum herumgescheucht zu werden.

Schwierigkeiten macht Lennies Bedürfniss, weiche Dinge zu streicheln und die Unfähigkeit, seine gewaltigen Körperkräfte richtig einzuschätzen.

Als er sich mit der Frau des Vorarbeiters anfreundet und beginn ihr Haar zu streicheln, bekommt diese es mit der Angst zu tun. Lennie bemerkt nicht, daß er der Frau beim Versuch sie zu beruhigen, das Genick bricht.

Nun steht Georg vor der schwersten Entscheidung seines Leben.

Die Geschichte wurde übrigens erstklassig mit Gary Sinise und John Malkovich verfilmt und steht dem Buch um nichts nach, also wenn ihr Lesemuffel seid, seht euch wenigstens den Film an.

Tip: Ein kleines Buch über die Hoffnungen und Träume der einfachen Menschen, über Freundschaft und Verantwortung, ein unbedingtes Muß, daß man freiwillig immer und immer wieder liest.

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

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