Buchpreisbindung – geschäftsschädigend oder Kulturretter? (Umfrage)

Nur eine kurze Frage, so aus dem Bauch heraus:

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

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Ein Kommentar zu “Buchpreisbindung – geschäftsschädigend oder Kulturretter? (Umfrage)
  1. Hans sagt:

    Der ganze Kulturpessimismus im Bereich Bücher ist völlig unangebracht.

    Wer anspruchsvolle Literatur schätzt, weiß auch, dass sie mehr wert ist. Es ist doch eher ungerecht, wenn der Schüler, der das Lesen gerade für sich entdeckt, für Harry Potter dank Preisbindung mehr zahlen muss und damit teurere Fachbücher o.ä. quersubventioniert werden.

    Wenn man kleine Buchhändler stärken will, dann muss man selbst als Verbraucher dort hingehen. Bei uns ist es ja eher so, dass die großen Ketten sich einen Verdrängungswettbewerb leisten können, dank der hohen Margen in Deutschland. Denn der Zwischenhandelspreis ist nicht gebunden, so dass große Ketten größere Margen haben als kleine Buchhändler. Kulturförderung ist das nicht.

    Auch in Schweden, GB und Irland ist trotz Buchmarkt-Liberalisierung kein Weltuntergang eingetreten. Und für den wahren Kulturschaffenden, den Autor, ist es eigentlich besser, wenn mehr (ggf. auch preiswertere) Bücher verkauft werden. Daher sollte man den Dinosaurier Buchpreisbindung abschaffen.

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