Die Zukunft des Buches – wie Multimedia-eBooks aussehen können.

Die Designfirma IDEO.com hat sich ein wenig mit der Zukunft des Buches beschäftigt – und hat dabei einige überraschende Ideen entwickelt.

The Future of the Book. from IDEO on Vimeo.

Gerade die Vorschläge von Nelson und Alice haben mich beeindruckt. Und was sind eure Ideen?

Über seine eigenen Experimente mit dem Medium digitaler Text berichtet Frederik Weitz hier: frederikweitz.blogspot.de/2012/07/multimedia-e-books-und-textexperimente.html

Der Autor: Matthias Czarnetzki begann als Banker, wurde Journalist und studierte Informatik, bevor er feststellte, dass Schriftsteller mehrere Leben führen können, aber nur für eins Steuern zahlen müssen. Er ist unabhängiger Autor und unterstützt andere Indie-Autoren dabei, den gleichen Respekt zu erlangen wie Indie-Musiker und Indie-Filmemacher, so dass sie ihren traditionell verlegten Kollegen in nichts nachstehen. Noch Fragen?

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3 Kommentare zu “Die Zukunft des Buches – wie Multimedia-eBooks aussehen können.
  1. Ein interessanter Film. Das die Entwicklung in diese Richtung führt, liegt auf der Hand. Deswegen plädiere ich dafür, dass sich mehr Autoren, Programmierer, Illustratoren und Designer zusammentun, um sich rechtzeitig Chancen zu eröffnen, von dem Kuchen der da gerade gebacken wird, auch ein Stückchen abzubekommen. http://www.fakebuch.ateliertoepfer.de

  2. Kim Berra sagt:

    Die Vorschläge von IDEO.com sind in der Tat konsequent: wir werden aus eBooks einfach dynamische Websites machen. Denn wozu sonst wurde Hypertext erfunden?
    Ich glaube nur nicht, dass diese eBooks die Bücher ersetzen können, die ‚wir‘ heute noch Bücher nennen. Außerdem habe ich an zwei Stellen Zweifel: 1. Wenn auch nur ein Absatz in einem Text mit x Kommentaren und Diskussionsbeiträgen verlinkt ist, fördert das keineswegs automatisch die Urteilsfähigkeit der LeserInnen. Im Gegenteil, so eine Konzentration auf den Diskurs kann auch dem Selbst-Denken im Weg stehen. 2. Einen Mitmachroman kann ich mir nicht recht vorstellen. Wie flach muss eine Geschichte sein, wenn Rom einfach durch Shanghai ersetzt werden kann? Und warum sollte ich überhaupt eine Geschichte, die ich gerade lese, mitschreiben wollen? Ich lese doch Geschichten, gerade weil ich mich für Geschichten von anderen interessiere.

    • Für einen Roman gibt es wohl kaum Verbesserungsmöglichkeiten – mich persönlich würde selbst eingespielte Hintergrundmusik oder Geräusche beim lesen stören. Schließlich lese ich, um Kopfkino zu erleben, nicht um eine Konserve abzuspielen.

      Die Zukunft solcher Multimedia-eBooks sehe ich eher im Bereich Lehrbücher und Lexika, dort wo Verlinkungen zu weiteren Fakten führen und wo Videos/Animationen/Bilder mehr erklären als 1000 Worte es schaffen.

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